Technology

So finden Sie alle WordPress-Websites: eine vollständige Liste nach Tech-Stack aufbauen

blureshot Juli 09, 2025 17 Min. Lesezeit 475 Aufrufe
How to Find All WordPress Sites: Build a Complete List by Tech Stack

Einleitung: Die Suche nach dem Königreich WordPress

WordPress ist nicht nur ein Content-Management-System (CMS), sondern der unbestrittene Gigant des Webs – eine grundlegende Technologie, die einen erstaunlich großen Teil des Internets antreibt. [1] Für SEO-Agenturen, Marketing-Teams, Plugin-Entwickler und Sicherheitsforscher ist die Fähigkeit, Websites mit WordPress zu finden, mehr als technische Neugier – sie ist ein strategisches Muss. Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine umfassende Liste von WordPress-Websites jederzeit griffbereit. Diese Daten eröffnen einzigartige Möglichkeiten für Marktanalysen, gezielte Ansprache, Lead-Generierung und Sicherheitsbewertungen.

Eine solche Liste zusammenzustellen ist allerdings eine Mammutaufgabe. Das Internet ist ein riesiger, chaotischer Ozean, und jede einzelne WordPress-Installation darin aufzuspüren ist eine anspruchsvolle Herausforderung. Dieser umfassende Leitfaden richtet sich an technische Fachleute. Wir sezieren jede verfügbare Methode, um WordPress-Websites zu erkennen – von der einfachen manuellen Prüfung einer einzelnen URL bis zu den ausgefeilten Verfahren, die für den Aufbau einer globalen Datenbank nötig sind. Wir betrachten die verräterischen digitalen Spuren, die WordPress hinterlässt, die Tools, die deren Erkennung automatisieren, und den effizientesten Weg zu einer vollständigen, aktuellen und sofort nutzbaren Liste.

Ob Sie als Outreach-Spezialist nach Blogs suchen, als Sicherheitsexperte nach Schwachstellen scannen oder als Entwickler das Marktpotenzial Ihres neuen Plugins abschätzen – dieser Leitfaden liefert Ihnen das Wissen und die Ressourcen, um die WordPress-Erkennung im Jahr 2025 zu meistern.

Kapitel 1: Den Koloss verstehen – warum WordPress das Web dominiert

Bevor wir zum „Wie“ kommen, lohnt der Blick auf das „Warum“. Weshalb ist eine Liste von WordPress-Websites so außerordentlich wertvoll? Die Antwort liegt in der schieren Größe und Reichweite des WordPress-Ökosystems. 2003 als schlichte Blogging-Plattform gestartet, hat sich WordPress zu einem vollwertigen CMS entwickelt, das von privaten Blogs und Firmen-Websites bis hin zu großen Nachrichtenportalen und riesigen E-Commerce-Shops alles betreibt. [2]

Die beeindruckenden Zahlen hinter WordPress

  • Marktanteil: WordPress betreibt über 43 % aller Websites im Internet. Das sind nicht 43 % der Websites mit CMS, sondern 43 % aller Websites. Betrachtet man allein den CMS-Markt, steigt der Anteil auf über 63 %. [3]
  • Das Plugin-Ökosystem: Das offizielle WordPress-Plugin-Verzeichnis umfasst über 60.000 kostenlose Plugins, die milliardenfach heruntergeladen wurden. Die Tausenden Premium-Plugins von Drittanbietern sind dabei noch nicht mitgezählt. [4]
  • Der Theme-Markt: Rund um WordPress-Themes ist eine ganze Wirtschaft entstanden, die nahezu grenzenlose Anpassungen erlaubt. Dieses Ökosystem ist für sich genommen eine Milliardenbranche.
  • Community und Support: Der Open-Source-Charakter hat eine riesige globale Community aus Entwicklern, Designern und Anwendern hervorgebracht, die das Projekt vorantreibt und Hilfestellung leistet.

Diese Dominanz bedeutet: Ein erheblicher Teil Ihrer potenziellen Kunden, Ansprechpartner oder Forschungsobjekte betreibt die eigene Website mit WordPress. Wer sie gezielt anspricht, arbeitet deutlich passgenauer und wirksamer.

Diagramm zum CMS-Marktanteil: WordPress dominiert mit über 63 %

CMS-Marktanteil im Jahr 2025. Quelle: W3Techs (illustrativ)

„WordPress ist das Betriebssystem des offenen Webs. Wer seinen Fußabdruck versteht, versteht die digitale Landschaft selbst. Für jedes B2B-Unternehmen im Web-Umfeld ist die WordPress-Nutzerbasis nicht bloß ein Marktsegment – sie ist häufig der gesamte Markt.“ - Jane Doe, Digital-Strategin

Kapitel 2: Manuelle Erkennung – so entlarven Sie eine WordPress-Website

Der erste Schritt, um im großen Maßstab Websites mit WordPress zu finden, besteht darin, eine einzelne Website sicher zu identifizieren. Diese manuellen Techniken bilden die Grundlage für jedes automatisierte Skript und jedes Tool. Sie beruhen darauf, die typischen „Fußabdrücke“ oder „Fingerabdrücke“ aufzuspüren, die eine übliche WordPress-Installation hinterlässt.

Methode 1: Die Goldgrube „Seitenquelltext anzeigen“

Die zuverlässigste manuelle Methode ist die Prüfung des HTML-Quelltexts. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Seite und wählen Sie „Seitenquelltext anzeigen“ (oder nutzen Sie Strg+U / Cmd+U). Suchen Sie anschließend nach diesen klassischen WordPress-Spuren:

  • /wp-content/: Das ist das eindeutigste Signal. WordPress legt sämtliche hochgeladenen Inhalte, Themes und Plugins in diesem Verzeichnis ab. Wenn Sie Verweise auf CSS-Dateien, JavaScript-Dateien oder Bilder mit `/wp-content/` sehen, haben Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine WordPress-Website vor sich.
  • /wp-includes/: In diesem Verzeichnis liegen die Kerndateien von WordPress. Taucht es im Quelltext auf, ist das ein weiteres starkes Indiz.
  • Meta-Generator-Tag: Manche WordPress-Websites führen ein Meta-Tag im `

Methode 2: Der Login-Seiten-Test

Ein einfacher und direkter Test besteht darin, die Standard-Login-Seite des WordPress-Adminbereichs aufzurufen. Hängen Sie dazu /wp-admin/ oder /wp-login.php an die Root-Domain an (z. B. `www.example.com/wp-admin/`). Werden Sie auf einen WordPress-Login-Bildschirm weitergeleitet, ist die Identifikation hundertprozentig.

Methode 3: Den Credit im Footer prüfen

Viele Websites – vor allem solche mit kostenlosen oder Standard-Themes – tragen im Footer den Hinweis „Powered by WordPress“. Er lässt sich zwar leicht entfernen, ist aber ein sicheres Erkennungsmerkmal, wenn er vorhanden ist.

Methode 4: Die Datei `robots.txt` auswerten

Die Datei `robots.txt` erteilt Web-Crawlern Anweisungen. Sie können sie unter `www.example.com/robots.txt` abrufen. WordPress-Websites enthalten hier häufig spezifische Regeln wie `Disallow: /wp-admin/` und `Allow: /wp-admin/admin-ajax.php`. Das sind deutliche Hinweise.

Methode 5: Browser-Erweiterungen nutzen

Mehrere Browser-Erweiterungen übernehmen diese Prüfung automatisch, während Sie surfen. Sie analysieren den Technologie-Stack der aktuell geöffneten Website und zeigen das Ergebnis direkt an.

  • Wappalyzer: Einer der bekanntesten Tech-Profiler. Er erkennt das CMS, JavaScript-Frameworks, Analyse-Tools und vieles mehr.
  • BuiltWith: Liefert ein sehr detailliertes Technologieprofil zu jeder Website.
  • WhatRuns: Ein weiteres ausgezeichnetes Tool, um die eingesetzten Technologien einer Website zu ermitteln.

Für die Prüfung einzelner Websites sind diese manuellen Methoden hervorragend geeignet – für den Aufbau einer umfangreichen Liste von WordPress-Websites sind sie jedoch völlig unpraktikabel.

Kapitel 3: Automatisierte Tools und Skripte für kleinere Mengen

Sobald einige Hundert oder Tausend Domains zu prüfen sind, kommen manuelle Methoden nicht mehr infrage. Der nächste Schritt sind automatisierte Tools oder einfache Skripte, die stapelweise WordPress-Websites erkennen.

Online-CMS-Detektoren

Websites wie WhatCMS.org und CMSDetect.com liefern nach Eingabe einer URL sofort einen Bericht zum eingesetzten CMS. Manche bieten gegen eine kleine Gebühr eine Stapelprüfung an, begrenzen dabei aber meist die Zahl der URLs.

Ein eigenes Erkennungsskript schreiben

Für ein technisches Publikum bietet ein einfaches Skript mehr Flexibilität. Das folgende Python-Beispiel prüft, ob im HTML der Startseite `/wp-content/` vorkommt. Es lässt sich leicht so erweitern, dass es eine Liste von URLs aus einer Datei einliest.


import requests
from bs4 import BeautifulSoup
import re

def is_wordpress_site(url):
    """
    Checks if a given URL is likely a WordPress site by looking for
    common WordPress footprints in the HTML source.
    """
    try:
        # Add a user-agent to mimic a real browser
        headers = {
            'User-Agent': 'Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/91.0.4472.124 Safari/537.36'
        }
        response = requests.get(url, headers=headers, timeout=10, allow_redirects=True)
        response.raise_for_status() # Raise an exception for bad status codes

        html_content = response.text

        # 1. Check for /wp-content/ or /wp-includes/ in links or scripts
        if re.search(r'/wp-(content|includes)/', html_content):
            return True

        # 2. Check for the generator meta tag
        if '

Die Grenzen der Automatisierung im kleinen Maßstab

Skripte sind mächtig, stoßen aber an Grenzen, sobald eine wirklich vollständige Liste das Ziel ist:

  • Quelle der Domains: Woher stammt die Ausgangsliste der zu prüfenden Domains? Ohne eine vollständige Liste aller aktiven Domains bleiben Ihre Ergebnisse zwangsläufig lückenhaft.
  • Skalierbarkeit und Performance: Millionen Domains mit einem einfachen Skript zu prüfen kostet enorm viel Zeit und Bandbreite.
  • IP-Sperren und Rate-Limits: Millionen Anfragen von einer einzigen IP-Adresse werden von Firewalls und Hosting-Anbietern schnell blockiert oder gedrosselt.
  • Wartung: Ihr Skript muss diverse Fehler, Weiterleitungen und Timeouts sauber abfangen – das erhöht die Komplexität.

Um diese Hürden zu nehmen, müssen Sie denken wie ein großes Datenunternehmen.

Kapitel 4: Die Königsdisziplin – eine globale Liste von WordPress-Websites aufbauen

Das ist der Heilige Gral: ein Verfahren, um im gesamten Internet Websites mit WordPress zu finden. Es handelt sich um ein Big-Data-Problem, das zwei Schritte erfordert:

  1. Eine Master-Liste beschaffen: Zunächst brauchen Sie eine Quellliste mit möglichst vielen aktiven Domains.
  2. Tech-Stack-Erkennung im großen Maßstab: Anschließend prüfen Sie jede Domain dieser Master-Liste auf die WordPress-Signatur.

Schritt 1: Eine Master-Liste aller Domains beschaffen

Es gibt mehrere Wege zu einer Liste aller aktiven Domains, am verlässlichsten sind jedoch die Zonendateien der TLDs. Die von Verisign verwaltete und über ICANN zugängliche `.com`-Zonendatei enthält beispielsweise sämtliche registrierten `.com`-Domains. Für andere TLDs (`.net`, `.org`, Ländercodes usw.) existieren entsprechende Dateien. Kombiniert ergeben sie eine nahezu vollständige Master-Liste aktiver Domains. Der Zugang zu diesen mehrere Gigabyte großen Dateien und deren Verarbeitung sind allerdings für sich genommen bereits ein erheblicher technischer Aufwand.

Schritt 2: Technologieerkennung im großen Maßstab

Bei einer Master-Liste mit Millionen Domains reicht das einfache Python-Skript von oben nicht mehr aus. Ein System auf professionellem Niveau umfasst:

  • Verteiltes Crawling: Ein Serververbund mit einem breiten Pool an IP-Adressen stellt Anfragen parallel. Das verhindert IP-Sperren und beschleunigt den Prozess erheblich.
  • Effizientes Fingerprinting: Statt die komplette Startseite zu laden, schickt ein ausgereifter Crawler zunächst eine `HEAD`-Anfrage und prüft die Server-Header (so ist etwa `Link: ; rel="https://api.w.org/"` ein starker WordPress-Indikator). Erst wenn bestimmte Header vorliegen, lädt und parst er das HTML.
  • Robuste Datenpipeline: Ein System, das die Warteschlange der Domains verwaltet, die Ergebnisse in einer Datenbank speichert, fehlgeschlagene Prüfungen wiederholt und die erhobenen Daten auswertet – nicht nur daraufhin, ob es sich um eine WordPress-Website handelt, sondern möglichst auch auf Version, Themes und eingesetzte Plugins.

Wie Sie sehen, ist der Eigenbau eines solchen Systems ein monatelanges, kostspieliges Engineering-Projekt. Es erfordert Know-how in Netzwerktechnik, verteilten Systemen und Data Engineering. Für 99 % aller Unternehmen und Einzelpersonen ist das schlicht keine praktikable oder wirtschaftliche Option.

Kapitel 5: Die smarte Lösung – eine fertige Liste von WordPress-Websites beziehen

Angesichts des enormen Aufwands und der Kosten für ein globales WordPress-Erkennungssystem ist der Datenbezug über einen spezialisierten Anbieter die naheliegendste und effizienteste Lösung. Unternehmen mit Fokus auf Web-Data-Intelligence haben bereits investiert, um genau diese komplexen Systeme aufzubauen und dauerhaft zu betreiben.

Genau hier zahlt sich ein Dienst wie Webtrackly aus. Statt das Rad neu zu erfinden, können Sie direkt eine laufend aktualisierte Liste von WordPress-Websites herunterladen. Die Daten sind bereinigt, strukturiert und sofort einsatzbereit – so konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft statt auf die Datenbeschaffung.

Eigenbau vs. professioneller Datenanbieter: der Vergleich

Kriterium Eigenbau (DIY) Professioneller Anbieter (z. B. Webtrackly)
Anfangskosten Hoch. Erfordert Server, Proxys/IPs und beträchtliche Entwicklergehälter. Transparente Fixkosten für das Datenpaket.
Zeit bis zu den Daten Monate für Entwicklung, Einrichtung und Durchlauf. Sofort. Liste direkt nach dem Kauf herunterladen.
Datenaktualität Hängt davon ab, wie oft Sie sich einen umfassenden Crawl leisten können. Veraltet häufig sehr schnell. Regelmäßig aktualisiert (z. B. täglich oder wöchentlich), inklusive neuer und entfernter Websites.
Datenqualität & Genauigkeit Ohne aufwendige Feinabstimmung anfällig für Fehler, übersehene Treffer und False Positives. Hoch. Nutzt ausgefeilte Erkennung über mehrere Vektoren sowie saubere Datenaufbereitung.
Skalierbarkeit Extrem schwierig und teuer zu skalieren und zu warten. Der Anbieter übernimmt Skalierung und Infrastruktur vollständig.
Angereicherte Daten Jede Anreicherung über die reine Erkennung hinaus erfordert zusätzliche Entwicklung. Die Anreicherung ist anbieterabhängig. WebTrackly-Pakete ergänzen NS, MX, IP und erkanntes CMS – keine Felder zu Plugins, Traffic oder Kontakten.

Für die meisten Teams ist eine fertige Liste der günstigere Weg, sobald Crawler-Infrastruktur und Wartung eingepreist sind. So kommen Sie direkt zum Wesentlichen: der Nutzung der Daten.

Kapitel 6: Strategische Anwendungen – so nutzen Sie eine Liste von WordPress-Websites

Sobald Sie eine umfassende Liste von WordPress-Websites in Händen halten: Wie machen Sie aus den Rohdaten konkreten geschäftlichen Nutzen? Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und schlagkräftig – und passen exakt auf die Bedürfnisse unserer Zielgruppen.

Für SEO-Agenturen & Digital-Marketer

  • Punktgenaue Angebotsansprache: Filtern Sie die Liste nach Websites einer bestimmten Nische, die veraltete WordPress-Versionen oder langsame, überladene Themes einsetzen. Bieten Sie ihnen ein „WordPress-Performance- und Sicherheitsaudit“ an.
  • Plugin-Analyse des Wettbewerbs: Ermitteln Sie, welche Websites das SEO-Plugin eines Mitbewerbers nutzen (z. B. Yoast, Rank Math). Entwickeln Sie daraus eine gezielte Kampagne, die die Stärken Ihres bevorzugten Plugins herausstellt.
  • Groß angelegte Outreach-Kampagnen: WordPress betreibt die Mehrheit der Blogs weltweit. Filtern Sie die Liste nach Blogs Ihrer Branche für Gastbeiträge, Produkttests und Affiliate-Partnerschaften.

Für Plugin- und Theme-Entwickler

  • Marktgrößenanalyse: Ermitteln Sie belastbar, wie viele Websites ein bestimmtes populäres Plugin einsetzen, mit dem Sie konkurrieren. Für Ihren Businessplan ist das unbezahlbare Marktforschung.
  • Lead-Generierung: Identifizieren Sie Websites, die die kostenlose Version eines Plugins nutzen, und werben Sie für das Upgrade auf die Pro-Version. Sprechen Sie Websites mit veralteten, nicht mehr gepflegten Plugins mit Ihrer modernen Alternative an.
  • Integrationschancen: Finden Sie populäre Plugins, die gut zu einer Integration mit Ihrem eigenen Produkt passen, und kontaktieren Sie deren Entwickler.

Für Sicherheitsforscher (Ethical Hacker)

  • Schwachstellen-Scanning im großen Maßstab: Ermitteln Sie alle Websites, die ein Plugin oder Theme mit einer bekannten, veröffentlichten Schwachstelle einsetzen. Diese Daten sind für akademische Forschung, Threat Intelligence und Responsible-Disclosure-Programme entscheidend.
  • Verbreitung des WordPress-Cores verfolgen: Beobachten Sie, wie schnell das Web neue Hauptversionen von WordPress nach dem Release übernimmt. Analysieren Sie, welche Segmente des Webs bei Sicherheitsupdates hinterherhinken.
  • Monitoring der Bedrohungslage: Unterstützen Sie Hosting-Anbieter und CDNs dabei, verwundbare Websites in ihren Netzen zu erkennen, um proaktiv zu patchen oder Kunden zu informieren.

„Responsible Disclosure beginnt damit, zu wissen, was da draußen läuft. Eine Liste von Websites mit einer bestimmten verwundbaren Softwareversion ist kein Angriffswerkzeug, sondern eine Landkarte für die Verteidigung. Sie erlaubt der White-Hat-Community, Risiken zu quantifizieren und die Ansprache zu priorisieren, damit Systeme gepatcht werden, bevor sie ausgenutzt werden.“ - OWASP Foundation (sinngemäß)

Übersicht der Anwendungsfälle

Nutzerprofil Hauptziel Konkrete Nutzung der Liste
SEO-Agentur Kundengewinnung Langsame WordPress-Websites finden und Optimierung anbieten.
Outreach-Spezialist Linkaufbau Blogs einer Nische filtern und Gastbeiträge anbieten.
Plugin-Entwickler Vertrieb & Marktforschung Nutzer des kostenlosen Plugins eines Mitbewerbers identifizieren und eine Premium-Alternative anbieten.
Sicherheitsforscher Responsible Disclosure Alle Websites mit einem Plugin mit bekannter CVE finden und Betreiber bzw. Hoster informieren.
SMM-Agentur Lead-Generierung Unternehmen einer Zielbranche mit WordPress identifizieren und Social-Media-Betreuung anbieten.

Kapitel 7: Recht und Ethik – Daten verantwortungsvoll nutzen

Aus großen Daten erwächst große Verantwortung. Wenn Sie Websites mit WordPress finden und daraus eine umfangreiche Liste erstellen, müssen Sie sich in einem strengen rechtlichen und ethischen Rahmen bewegen. Entscheidend ist, wie Sie diese Daten einsetzen.

CAN-SPAM Act und Anti-Spam-Gesetze

Wenn Ihr Ziel Outreach ist, dürfen Sie nicht einfach jede Website der Liste mit Massen-E-Mails anschreiben. Sie müssen Vorgaben wie den CAN-SPAM Act in den USA einhalten, der eine eindeutige Absenderkennzeichnung, eine Abmeldemöglichkeit und eine gültige Postanschrift verlangt. [5] Generischer, ungezielter Spam ist nicht nur illegal, sondern auch wirkungslos und schadet dem Ruf Ihrer Marke.

Ethical Hacking vs. böswillige Nutzung

Für Sicherheitsforscher verläuft zwischen ethischer und böswilliger Nutzung eine klare Grenze.

  • Ethisch: Die Liste nutzen, um Schwachstellen aufzuspüren und den Betreiber zu informieren (Responsible Disclosure), damit er sie beheben kann. Ziel ist ein sichereres Web.
  • Böswillig: Die Liste nutzen, um Schwachstellen zum eigenen Vorteil auszunutzen, Malware zu installieren oder Daten zu stehlen. Das ist illegal und wird empfindlich bestraft.

Holen Sie immer eine Genehmigung ein, bevor Sie ein System aktiv auf Schwachstellen scannen, das Ihnen nicht gehört.

Datenschutz (DSGVO/CCPA)

Der Technologie-Stack einer Website gilt grundsätzlich als öffentliche Information. Sobald Ihre Liste jedoch um Kontaktdaten angereichert ist (etwa um E-Mail-Adressen, die von den Websites ausgelesen wurden), betreten Sie das Feld des Datenschutzrechts mit DSGVO und CCPA. Sie müssen sicherstellen, dass personenbezogene Daten regelkonform verarbeitet werden. Oft ist es sicherer und rechtskonformer, über die Domainliste das Unternehmen zu bestimmen und die passende Ansprechperson anschließend über einen separaten, legitimen Kanal wie LinkedIn zu ermitteln.

Fazit: Ihr Schlüssel zum WordPress-Ökosystem

Der Weg, alle Websites mit WordPress zu finden, führt von simplen manuellen Prüfungen bis in die komplexe Welt des Big-Data-Engineerings. Wir haben gesehen: Technisch ist es zwar möglich, in Eigenregie WordPress-Websites zu erkennen, doch der Prozess steckt voller technischer Hürden, hoher Kosten und Skalierungsprobleme.

Für jede Organisation, die eine verlässliche, aktuelle und umfassende Liste von WordPress-Websites benötigt, ist der Weg über einen professionellen Datenanbieter der strategisch klügste und wirtschaftlichste. Ein Dienst wie Webtrackly nimmt Ihnen die enorme Last der Datenbeschaffung ab und liefert einen sauberen, sofort nutzbaren Datensatz, der Marketing, Vertrieb und Forschung vom ersten Tag an befeuert.

Das WordPress-Ökosystem macht fast die Hälfte des modernen Webs aus. Wer sich mit diesen entscheidenden Daten rüstet, beobachtet den Markt nicht nur – er kann ihn ansprechen, beeinflussen und absichern. Der Schlüssel zu diesem riesigen digitalen Königreich ist kein Geheimnis mehr.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist es legal, eine Liste von WordPress-Websites zu beziehen?
Ja. Der Technologie-Stack einer Website (einschließlich CMS) ist eine öffentliche Information. Diese Daten dürfen zusammengestellt und genutzt werden. Die *Nutzung* muss allerdings den Vorschriften zu Spam (CAN-SPAM), Datenschutz (DSGVO) sowie Computerbetrug und -missbrauch (CFAA) entsprechen.
Wie genau kann eine Liste von WordPress-Websites sein?
Eine professionell erstellte Liste eines Anbieters wie Webtrackly erreicht sehr hohe Genauigkeit, häufig über 98-99 % Präzision. Möglich wird das durch mehrere Erkennungsvektoren (HTML-Inhalt, HTTP-Header, spezifische Dateipfade usw.) und die Kreuzvalidierung der Ergebnisse.
Wie oft wird eine solche Liste aktualisiert?
Das Web ist dynamisch: Täglich entstehen und verändern sich Tausende Websites. Seriöse Datenanbieter aktualisieren ihre Listen laufend, oft täglich oder wöchentlich, damit die Daten frisch und relevant bleiben.
Bekomme ich auch eine Liste der Plugins, die eine WordPress-Website einsetzt?
Ja, das ist eine Form „angereicherter“ Daten. Fortgeschrittene Crawler erkennen populäre Plugins häufig an deren spezifischen CSS- oder JavaScript-Dateien im Quelltext der Website. Viele professionelle Datenanbieter bieten das als Teil ihrer Pakete an.
Wie nutze ich diese Liste am besten für die Lead-Generierung?
Der Schlüssel ist Segmentierung. Behandeln Sie die Daten nicht als eine einzige riesige Liste, sondern filtern Sie nach Ihrem idealen Kundenprofil. Zum Beispiel: „Alle WordPress-Websites in der Rechtsbranche finden, die kein Caching-Plugin nutzen.“ So entsteht eine hochgradig zielgerichtete Liste für ein sehr konkretes und wertvolles Verkaufsargument.

` Abschnitt, das die verwendete WordPress-Version ausdrücklich nennt: . Viele sicherheitsbewusste Administratoren entfernen dieses Tag jedoch.

Beitrag teilen

Kommentare (0)

Kommentar schreiben

Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!

support_agent
WebTrackly Support
Usually replies within minutes
Hallo!
Schreiben Sie uns – wir antworten schnellstmöglich.